spuken

spuken
spu|ken ['ʃpu:kn̩]:
a) <itr.; hat (als Gespenst o. Ä.) sein Unwesen treiben:
der Geist der Schlossherrin soll hier spuken; <auch unpers.> bei uns spukt es im Keller.
Syn.: 1 umgehen.
b) <itr.; ist sich spukend (a) irgendwohin bewegen:
ein Gespenst spukt durch das alte Haus.

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spu|ken 〈V. intr.; hat
1. jmd. spukt
1.1 geht als Geist um
1.2 〈fig.〉 treibt sein Unwesen
2. etwas spukt ist (noch) lebendig
3. 〈unpersönl.〉 es spukt Geister gehen um
● hier spukt es; der alte Graf spukt noch immer des Nachts im Schloss; in diesem Haus soll es \spuken; dieser Aberglaube spukt noch immer unter den Leuten [→ Spuk]

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spu|ken <sw. V.> [aus dem Niederd. < mniederd. spōken]:
a) <hat> als Geist, Gespenst irgendwo umgehen:
der Geist des Schlossherrn spukt hier noch heute;
<meist unpers.:> in dem Haus spukt es;
Ü dieser Aberglaube spukt noch immer in den Köpfen vieler Menschen;
b) <ist> sich spukend (a) irgendwohin bewegen:
ein Gespenst, der Geist der Ermordeten spukt allnächtlich durch das Schloss;
bei jmdm. spukt es (ugs. seltener; jmd. ist nicht recht bei Verstand).

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spu|ken <sw. V.> [aus dem Niederd. < mniederd. spōken]: a) als Geist, Gespenst irgendwo umgehen <hat>: der Geist des Schlossherrn spukt hier noch heute; meist unpers.:> in dem Haus, alten Schloss spukt es; auf dem Lande spukt es viel besser als in der Stadt (Fries, Weg 274); hier soll es früher gespukt haben; Ü dieser Aberglaube spukt noch immer in den Köpfen vieler Menschen; aber jetzt spukt da noch ein Lied in der Luft (A. Zweig, Grischa 287); b) sich spukend (a) irgendwohin bewegen <ist>: ein Gespenst, der Geist der Ermordeten spukt allnächtlich durch das Schloss; *bei jmdm. spukt es (ugs. seltener; jmd. ist nicht recht bei Verstand ).

Universal-Lexikon. 2012.

См. также в других словарях:

  • Spuken — Spuken, verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben, welches am häufigsten unpersönlich gebraucht wird, aber nur in der letzten Bedeutung des vorigen Hauptwortes üblich zu seyn scheinet. Es spukt, es lässet sich ein Gespenst sehen, es gehet um.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • spuken — [Network (Rating 5600 9600)] Auch: • herumgeistern …   Deutsch Wörterbuch

  • spuken — V. (Aufbaustufe) als Geist zu hören oder sehen sein Synonyme: umgehen, herumspuken (ugs.) Beispiele: Der Geist der Fürstin spukte im Schloss. In unserem Keller spukt es …   Extremes Deutsch

  • spuken — Spuk »Gespenst‹ererscheinung›, gespenstiges Treiben«: Das ursprünglich nur niederd. und niederl. bezeugte Wort (mnd. spōk, spūk, niederl. spook) wurde erst im 17. Jh. ins Hochd. übernommen. Seine Herkunft ist nicht geklärt. Das zugehörige Verb… …   Das Herkunftswörterbuch

  • spuken — a) als Gespenst erscheinen/umherirren, gespenstern, nicht [ganz] geheuer sein, nicht mit rechten Dingen zugehen, sein Unwesen treiben, umgehen, umhergeistern; (ugs.): herumgeistern, herumspuken. b) geistern, schwirren; (ugs.): herumschwirren,… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • spuken — spu̲·ken; spukte, hat gespukt; [Vimp] 1 irgendwo spukt es an einem Ort erscheinen Geister, Gespenster; [Vi] 2 jemand spukt irgendwo der Geist eines Verstorbenen geht nachts irgendwo umher 3 <eine Idee, ein Gedanke o.Ä.> spukt in jemandes… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • spuken — spukenv beiihmspuktes(imKopf)=eristnichtrechtbeiVerstand.1700ff …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • spuken — spuke, spoke …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • spuken — spu|ken (gespensterhaftes Unwesen treiben) …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Spuken — 1. Wo s spukt, da liebt oder diebt sich s. – Simrock, 9792; Sailer, 74. *2. Dem spukt s in der Fechtschul . (Ulm.) *3. Es spukt ihm im Giebel. (S. ⇨ Oberstübchen 3.) – Masson, 377 …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon


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